Tolle Erfolge der Kinder und Junioren bei der Ruhr - Sprint - Regatta


Vergangenes Wochenende starteten die Kinder und Jugendlichen des RVO mit großem Erfolg bei dem 13. Ruhr – Sprint in Witten. Wie schon in den vergangenen Jahren lockte die Kurzdistanz über 500m viele Ruderer und Fans an die Ruhr.
Die äußeren Bedingungen forderten diesmal allen Beteiligten einiges ab. Teilweise heftiger Schiebewind, eine nicht zu unterschätzende Strömung und mitunter hohe Wellen der Schiedsrichterboote stellten schon vor dem Start so manchen Teilnehmer vor große Probleme.
Die Aktiven des RVO mussten sich mit weiteren 45 Vereinen auseinandersetzen, darunter sogar Mannschaften aus Berlin, Gießen und Nürnberg. Entsprechend packend verliefen die Rennen und boten den Zuschauern einen hohen, kurzweiligen Unterhaltungswert.
Im Mädchen- und Jungenbereich konnten sich neben den Doppelzweiern auch die gemeldeten Doppelvierer sehr gut in Szene setzen. Mit Carolin Slickers und Paula Prondzinsky stellten sich zwei in diesem Jahr schon sehr erfolgreiche Ruderinnen in den Dienst der Mannschaft und konnten gleich fünf - bzw. viermal den Siegersteg anfahren. Lina Mölders gewann im Doppelzweier an der Seite von Clara Lübbert und lieferte sich auch im Einer mit ihrer Konkurrentin ein Wimpernschlagfinale mit dem besseren Ende auf ihrer Seite. Luise Eschmann war gleich in allen gemeldeten Bootsklassen erfolgreich und zeigte ihre beste Saisonleistung. Über weitere Medaillen durften sich Gina Böge, Mara Köhne, Simon Jehn, Yannic Altena und Thassilo Thols freuen.
Seitens der Junioren A gelang Max Niemand ein gelungener Einstand in die Ruderszene. Der ehem. Fußballer fuhr in seiner neuen Sportart mit seinem Teamkollegen Sebastian Mielke sowohl in der anspruchsvollen Bootsgattung des Riemenzweier als auch des Doppelzweier als Sieger über die Ziellinie. Für eine Überraschung sorgte auch der Doppelzweier der Juniorinnen B mit Neele Brinkmeier und Laura Lehmann, der in einem Viererfeld die Ziellinie knapp vor der Konkurrenz aus Hamm überquerte. Weitere Erfolge gab es für Julius Krause und Marc Siewert – ebenfalls im Doppelzweier.
Die gute Mannschaftsleistung brachte letztlich den RVO auf einen tollen 5. Platz in der Gesamtwertung aller Vereine. Nur ein Sieg fehlte auf Platz 2.